
Welche Muster bestimmen mein Leben?
Eine körperpsychotherapeutische Charakteranalyse in drei Sitzungen
Wir entwickeln früh Strategien, um mit unserer Umwelt zurechtzukommen:
Wir lernen, was wir zeigen dürfen.
Was wir besser verbergen.
Wie viel Nähe wir ertragen.
Ob wir etwas brauchen dürfen
Ob wir uns durchsetzen dürfen.
Ob wir dazugehören müssen.
Oder ob wir besser auf Abstand bleiben.
Diese frühen Lösungsstrategien verschwinden nicht einfach:
Sie prägen unseren Körper.
Unsere Beziehungen.
Unsere Konflikte.
Unsere Partnerwahl.
Und oft auch das, woran wir immer wieder scheitern.

Manche Menschen kämpfen ständig um Anerkennung.
Andere machen sich unentbehrlich.
Manche passen sich an und schlucken ihren Ärger.
Andere bleiben lieber unabhängig und unerreichbar.
Wieder andere versuchen, durch Kontrolle Sicherheit zu gewinnen.
Hinter diesen Unterschieden steckt eine zentrale Frage:
Welches Lebensthema organisiert mein Leben?
Ein Thema kann zum Beispiel sein: Bin ich willkommen? Oder muss ich mich immer fremd fühlen?
Ein anderes Thema könnte sein:
Darf ich mich zumuten? Darf ich etwas für mich verlangen? Oder werde ich dann verlassen?
Drei Sitzungen – drei Zugänge
1. Der Charakter – Was ist mein Grundmuster?
Ein Fragebogen gibt erste Hinweise auf Ihre Charakterstruktur.
Wir untersuchen:
Was brauche ich besonders stark?
Was vermeide ich?
Was macht mir Angst?
Wie schütze ich mich?
Welche Situationen bringen mich immer wieder in dieselben Konflikte?
Dabei geht es nicht darum, Sie einem Typus zuzuordnen.
Es geht darum, die innere Logik Ihres Verhaltens zu verstehen.

2. Die Biografie – Wie ist dieses Muster entstanden?
Wir schauen auf Ihre Entwicklungsgeschichte.
Wie wurde auf Ihre Bedürfnisse reagiert?
Wie viel Eigenständigkeit war erlaubt?
Wie wurde mit Wut, Nähe, Abhängigkeit oder Leistung umgegangen?
Was mussten Sie tun, um Bindung zu erhalten?
Was damals eine Lösung war, kann heute zum Gefängnis werden.
3. Der Körper – Wie hat sich meine Geschichte verkörpert?
Beim Bodyreading betrachten wir Haltung, Spannung und Bewegung.
Wo hält der Körper fest?
Wo macht er sich klein?
Wo zieht er sich zurück?
Wo kontrolliert er?
Wo fehlt ihm Boden?
Wo hält er Kraft zurück?
Der Körper erzählt dabei keine zweite Geschichte, er erzählt dieselbe Geschichte ohne Worte.

Und was hat das mit Liebe zu tun?
Sehr viel.
Gerade in Partnerschaften werden frühe Charakterstrategien sichtbar:
Wer Nähe braucht, kann klammern.
Wer Abhängigkeit fürchtet, zieht sich zurück.
Wer sich nicht zumuten durfte, fordert nichts.
Wer sich unterwerfen musste, kämpft möglicherweise indirekt.
Wer Anerkennung brauchte, erlebt Kritik schnell als Kränkung.
Deshalb untersuchen wir auch:
Was suche ich in einer Beziehung – und was fürchte ich dort?
Was erwarte ich heimlich vom anderen?
Was tue ich, wenn ich mich verletzt fühle?
Welchen Beziehungskonflikt erzeuge ich immer wieder selbst mit?
Was Sie nach den drei Sitzungen mitnehmen:
Am Ende entsteht keine Diagnose, sondern eine persönliche Landkarte:
Ihr prägendes Lebensthema.
Ihre typische Überlebensstrategie.
Ihre zentralen Bedürfnisse.
Ihre Ängste und Vermeidungsstrategien.
Ihre körperlichen Muster.
Ihre Dynamik in Beziehungen.
Und die Frage, an welcher Stelle Entwicklung möglich wird.
Der entscheidende Satz heißt deshalb nicht:
„So bin ich.“

Sondern:
„So habe ich gelernt zu überleben. Muss ich heute noch diesem Muster folgen?“
Themen die Menschen hierher bringen sind:
Warum bin ich Single? Ich sehne mich doch so sehr nach einer Partnerschaft!
Warum versteht niemand, dass mir Autonomie so wichtig ist? Warum glauben alle, dass ich mich distanziere?
Warum bin ich anderen immer Zuviel? Ich will doch nur Nähe.
Warum können mich andere nicht so lassen wie ich bin?
Warum wissen andere immer sofort was sie wollen – und ich nicht?
Warum fühle ich mich immer fremd – auch unter guten Freunden?
Warum sind andere von mir genervt und fühlen sich kontrolliert? Ich will doch nur alles ordnen und mögliche Schwierigkeiten vorher bedenken.
Warum langweile ich mich so schnell? Eigentlich brauche ich auch mal Ruhe – doch es muss immer etwas los sein, sonst werde ich unruhig.
Warum stehen eigentlich immer andere im Mittelpunkt? Ich will nicht ständig angeben, aber so gar nicht beachtet zu werden gefällt mir auch nicht.
Warum passe ich mich so schnell an andere an, obwohl ich eigentlich gar nicht einverstanden bin?
Warum komme ich so schwer ins Handeln? Ich beobachte viel und mache mir Gedanken, aber ich traue mich nie mich einzumischen.
Kosten: 3 x 50 Minuten . 330 €